Satzung
§ 1 Name und Sitz
Der am 07.11.1966 in Hürth gegründete Verein führt den Namen:
Schwimm-Club Hürth 1930 e.V. - Verein für Wassersport. Gegründet wurde er von den ehemaligen Mitgliedern, der zum Zwecke der sportlichen zusammenarbeit aufgelösten Vereine Sparta Hürth e.V. und Wasserfreunde Hürth e.V. Beide Vereine wurden im Jahre 1930 gegründet und am 07.11.1966 aufgelöst. Der Verein hat seinen Sitz in Hürth; die Vereinsfarben sind Blau-gelb. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Brühl eingetragen.

§ 2 Zweck
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Wassersports und damit verbundener körperlicher Ertüchtigung. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Ermöglichung sportlicher Übungen und Leistungen im Breiten- und Wettkampfsport verwirklicht. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Verein ist überparteilich und konfessionell neutral.

§ 3 Mitgliedschaft
Mitglied des Vereines kann jede natürliche Person werden. Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen und fördernden Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.
a) Als ordentliches Mitglied gelten Erwachsene beiderlei Geschlechts, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
b) Personen, die sich um die Sache des Vereines verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung unter Zustimmung von 2/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Diese haben das Recht ordentlicher Mitglieder, sind aber von der Beitragspflicht befreit.

§ 4 Aufnahme
Die Aufnahme erfolgt durch einen schriftlichen Antrag, über deren Annahme der Vorstand entscheidet. Er ist nicht verpflichtet, dem Bewerber die Gründe einer eventuellen Ablehnung anzugeben. Die Beitrittserklärung Minderjähriger muss die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters als Einverständniserklärung tragen. Mit der Anmeldung unterwirft sich jedes Mitglied den Bestimmungen dieser Satzung. Bei Abgabe des Aufnahmeantrages ist eine von der Mitgliederversammlung beschlossene Aufnahmegebühr zu zahlen. Bei Ablehnung des Antrages wird der Betrag zurückerstattet.

§ 5 Austritt und Ausschluss
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, freiwilligen Austritt und Ausschluss. Verpflichtungen gegenüber dem Verein sind bis zum Ablauf des laufenden Kalenderjahres zu erfüllen. Vorauszahlungen auf Beiträge werden nicht erstattet. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Vorstand kann ein Mitglied aus dem Verein ausschließen:
a) wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen und Nichtbefolgen von Anordnungen der Vereinsleitung.
b) wegen Nichtzahlung der Beiträge trotz Aufforderung
c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereines und unsportlichen Verhaltens
d) wegen unehrenhafter Handlungen.

§ 6 Beiträge
Die Höhe des Beitrages richtet sich nach den Bedürfnissen des Vereins und wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Die Mitgliederversammlung kann zusätzliche Umlagen beschließen.

§ 7 Rechte der Mitglieder
Den Mitgliedern stehen die Anlagen und Gerätschaften des Vereines zur Benutzung zur Verfügung. Jedes Mitglied kann in allen Abteilungen des Vereines Sport betreiben. Hierbei ist den Anordnungen der Fachwarte und deren Unterorgane Folge zu leisten. Fördernde Mitglieder nehmen nicht aktiv am Vereinssport teil.

§ 8 Stimmrecht
Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder haben in der Mitgliederversammlung des Vereins Stimmrecht.

§ 9 Mitgliederversammlung
Oberstes Organ des Vereines ist die Mitgliederversammlung.
Zur Mitgliederversammlung lädt der Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens 14 Tage vorher ein. Die Einladung erfolgt schriftlich.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Der Vorstand kann eine außerordentliche Sitzung einberufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn 1/3 der ordentlichen Mitglieder dies unter Angabe des Zweckes und der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Falle hat die Einladung mit Bekanntgabe der Tagesordnung 8 Tage vorher zu erfolgen.

§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung
a) Entgegennahme der Jahresberichte, des Kassenprüfberichtes und der Entlastung des Vorstandes.
b) Wahl des Vorstandes, der Kassenprüfer und des Ältestenrates alle 2 Jahre.
c) Beschlussfassung über vorliegende Anträge, Festsetzung des Mitgliedsbeitrages und des
Haushaltsplanes.

§ 11 Beschlussregelungen
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Über Anträge kann nur abgestimmt werden, wenn diese 8 Tage vorher schriftlich dem Vorstand vorgelegen haben. Es sei denn, die Dringlichkeit wird mit 2/3 der anwesenden Stimmen beschlossen. Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden, soweit nach Gesetz und Satzung zulässig, mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
Die Beschlüsse sind zu protokollieren und durch den Protokollführer und den Vorsitzenden zu unterschreiben.

§ 12 Vorstand
Der Vorstand arbeitet als
a) geschäftsführender Vorstand, bestehend aus dem
Vorsitzenden, den beiden stellvertretenden Vorsitzenden, dem Geschäfts- und dem Kassenführer, sowie dem von der Jugendversammlung gewählten Jugendwart.
b) als Gesamtvorstand, bestehend aus dem geschäftsführenden Vorstand und den Fachwarten für Kanu, Masters, Schwimmen, Wasserball, dem Sozial- und dem Klosterwart. Der Vorstand kann Beauftragte für Sonderaufgaben für Kanu, Masters, Schwimmen, Wasserball, etc. berufen. Beschlüsse des Vorstandes werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Der Vorsitzende und seine Stellvertreter vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein werden die Stellvertreter jedoch nur bei Verhinderung des Vorsitzenden tätig.
Frauen führen ihre Amtsbezeichnung in weiblicher Form. Beim Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann der Vorstand eine kommissarische Besetzung bis zur nächsten Mitgliederversammlung vornehmen. Scheidet der Vorsitzende aus dem Amt, kann ein stellvertretender Vorsitzender bis zur
nächsten Mitgliederversammlung das Amt übernehmen.

§ 13 Geschäftsführung
Der geschäftsführende Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereines; ihm obliegt die Verwaltung und Verwendung der Vereinsmittel. Über die Einnahmen und Ausgaben führt der Kassenführer Buch. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Dem Gesamtvorstand obliegt insbesondere die sportfachliche Verwaltung des Vereins. Die Fachwarte verwalten ihr Aufgabengebiet nach den Beschlüssen der Mitgliederversammlung und des Vorstandes selbstständig. Zum Ankauf, Verkauf oder zur Belastung von Grundstücken oder Gebäuden ist in jedem Falle der Beschluss der Mitgliederversammlung einzuholen.

§ 14 Vereinsjugend
Die Vereinsjugend führt und verwaltet sich im Rahmen der Satzung und der Ordnungen des Vereines selbstständig. Sie entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel. Alles Nähere regelt die Jugendordnung.

§ 15 Kassenprüfer
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer. die nicht dem Gesamtvorstand angehören dürfen auf die Dauer von zwei Jahren. Wiederwahl ist zulässig. Die Kassenprüfer prüfen mindestens einmal im Jahr die gesamten Kassengeschäfte und erstatten dem Gesamtvorstand und der Mitgliederversammlung hierüber einen Bericht.

§ 16 Ältestenrat
Die Mitgliederversammlung wählt einen Ältestenrat. Ihm sollten mindestens 3 Mitglieder angehören, die nicht im Vorstand vertreten sind. Der Ältestenrat hat nur vermittelnde Tätigkeit zwischen Mitgliedern und Vorstand.

§ 17 Auflösung
Die Auflösung des Vereines erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Die Einladung hierzu muss 14 Tage vor dem Termin durch den Vorstand unter Bekanntgabe des Zweckes erfolgen. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 2/3 der Mitglieder anwesend sind. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, so hat innerhalb von 4 Wochen die Einberufung einer zweiten Versammlung zu erfolgen. Diese kann die Auflösung ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder mit 3/4 der Stimmen beschließen. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereines oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder als steuerbegünstigt besonders anerkannte Körperschaft zur Verwendung für sportliche und jugendpflegerische Zwecke. Zur Abwicklung der Geschäfte ernennt die Mitgliederversammlung 2 Liquidatoren.

§ 18 Schlussbestimmung
Diese Satzung wurde am 18.06.2007 auf der Mitgliederversammlung beschlossen und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Hürth, den 18.06.2007
1. Vorsitzender Stellvertreter Stellvertreter
Werner Kemp Heike Hermes Bernd Räcke

Jugendordnung +-


Jugendordnung
des Schwimmclub Hürth 1930 e.V. (nachfolgend Verein genannt)
§ 1 Zusammensetzung der Vereinsjugend
Mitglieder der Jugend des Vereins sind alle Vereinsmitglieder bis zum 20. Lebensjahr
sowie gewählte oder berufene Mitarbeiter/innen der Jugendabteilung.
§ 2 Aufgaben
Die Jugend des Vereins führt und verwaltet sich selbständig. Sie entscheidet über die ihr zu- fließenden Mittel in eigener Zuständigkeit. Zentrale Aufgaben sind:
a) Entwicklung und Förderung neuer und zeitgemäßer Formen von Sport und Bewegung, von Bildung und Geselligkeit;
b) Aufbau jugendgemäßer Organisationsformen;
c) Zusammenarbeit mit öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe sowie mit anderen Bildungseinrichtungen;
d) Förderung interkultureller Jugendverständigung sowie Initiierung und Aufbau nationaler und internationalen Jugendbegegnungen.
§ 3 Organe
Organe der Vereinsjugend sind:
a) die Jugendversammlung
b) der Jugendausschuss
§ 4 Jugendversammlung
a) Die Jugendversammlung setzt sich aus allen Mitgliedern der Jugend sowie den gewählten und berufenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (siehe § 1) zusammen. Sie ist das oberste Organ der Jugend des Vereins.
b) Aufgaben der Jugendversammlung sind

• Information über die Aktivitäten des vergangenen Jahres
• Entlastung des Jugendwartes/der Jugendwartin, des stellv. Jugendwartes/der stellv. Jugendwartin und des Jugendausschusses
• Wahl des Jugendwartes/ der Jugendwartin, des stellv. Jugendwartes/ der stellv. Jugendwartin und des Jugendausschusses Die Amtszeit beträgt zwei Jahre analog der Amtszeit der Vereinsvorstandes.
• Ideen für die Arbeit des Jugendausschusses entwickeln
• Beratung über eine Veranstaltungsplanung des kommenden Jahres und über die Verwendung der dafür zur Verfügung stehenden Mittel
• Entscheidung über den Inhalt der Jugendordnung
c) Die ordentliche Jugendversammlung findet jährlich vor der ordentlichen Mitgliederversammlung statt. Sie wird zwei Wochen vorher von dem Jugendwart/der Jugendwartin unter Bekanntgabe der Tagesordnung und der eingereichten Anträge schriftlich einberufen.
Weitere Jugendversammlungen finden statt, wenn eine Mehrheit des Jugendausschusses dies beschlossen hat oder auf Antrag von10 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder der Jugendversammlung.
d) Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten.
§ 5 Jugendausschuss
a) Der Jugendausschuss besteht aus
• dem Jugendwart/ der Jugendwartin als Vorsitzendem/r
• dem stellvertretenden Jugendwart/ der stellvertretenden Jugendwartin
• den von dem Jugendwart/der Jugendwartin berufenen Beisitzern/innen
• je zwei Jugendsprechern der Sportabteilungen Kanu, Schwimmen, Wasserball, etc.
b) Der Jugendausschuss ist zuständig für die Jugendangelegenheiten des Vereins. Er entscheidet über die Verwendung der der Jugendabteilung zufließenden Mittel im Rahmen der Beschlüsse der Jugendversammlung und der Finanzordnung des Vereins.
c) Aufgaben des Jugendausschusses sind die Planung von Jugendvorhaben und Jugendmaßnahmen und die Vertretung der Vereinsjugendinteressen nach innen und außen.
d) In den Jugendausschuss ist jedes Vereinsmitglied wählbar. Der Jugendausschuss bleibt bis zur Neuwahl im Amt.
e) Der Jugendausschuss erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Jugendordnung, der Beschlüsse der Jugendversammlung und der Vereinssatzung.
f) Die Treffen des Jugendausschusses finden nach Bedarf statt.
g) In Absprache mit dem Jugendausschuss können weitere Personen oder ganze Juniorteams konkrete, meist temporäre Projektvorhaben durchführen.
§ 6 Jugendordnungsänderungen
Änderungen der Jugendordnung können nur nach vorheriger Ankündigung von der jährlichen Jugendversammlung oder einer speziell zu diesem Zwecke einberufenen außerordentlichen Jugendversammlung beschlossen werden. Sie bedürfen der Zustimmung von mindestens 3/4 der anwesenden Stimmberechtigten.
§ 7 Inkrafttreten
Die Jugendordnung tritt mit der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung vom 10.04.2013 in Kraft.

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